Kopfweiden – Weidenköpfe

Vor einigen Jahren begannen wir damit, mit einigen in den Boden gesteckten Weiden-stangen unseren Kompost- und Reisighaufen abzustützen. Die Weidenstangen trieben bald durch und schlugen Wurzeln und da wir immer wieder Weidenruten benötigen entschloss ich mich sofort Kopfweiden aus ihnen zu machen. 

Schon nach zwei Jahren, in denen ich die Weiden immer wieder auf die gleiche Höhe zurückgeschnitten hatte, zeigten sich die ersten zufriedenstellenden Ergebnisse, sodass mittlerweile jedes Jahr ein paar neue Stangen dazu gesteckt werden.

Geschnitten werden die Weiden jetzt jedes Jahr im Januar oder Februar. So sind bereits ansehnliche Weidenköpfe entstanden. 

Der zusätzliche Effekt ist das Entstehen von Hohlräumen und kleinen Nischen, die liebend gerne von Halbhöhlenbrütern wie dem Rotkehlchen angenommen werden. Auch der Zaunkönig baut gerne seine Nester in solchen Verstecken. Baumläufer haben auch schon vorbeigeschaut. Für den Wiedehopf, der sich ebenfalls wieder eingefunden hat, müssen die Höhlen allerdings noch größer werden.